Wir lernen Friesach kennen

Vom 18. bis 20. 4. 2012 verbrachten die 3a und 3b Klasse der VS St. Jakob im Rosental 3 Tage in Friesach, der ältesten Stadt Kärntens.  Uns begleiteten die Lehrerinnen Daniela Kircher und Maria Weber-Ogris.

In Friesach wurden wir zuerst im Fürstenhof mit Brot und Salz begrüßt. Das Salz war im Mittelalter sehr wertvoll. Danach aßen wir im Quartier, dem Friesacherhof zu Mittag. Anschließend besuchten wir die Wachsstube und lernten wie Bienenwachs gewonnen. Gemeinsam formten wir eine Kerze. Nach dem Abendessen unternahmen wir mit der Nachtwächterin eine Laternenwanderung rund um den Burggraben.

Am nächsten Tag führte uns Oma Traudi durch die mittelalterliche Stadt Friesach und auch zum Burgbauplatz. Dort entsteht eine Burg mit Arbeitskräften wie im Mittelalter. Wir sahen einem Schmied, einem Zimmermann, den Steinmetzgern und den Korbbindern beim Arbeiten zu.

Am Nachmittag durfte jeder mit Gabi im Fürstenhof sein eigenes Holzwappen malen, einen Anhänger aus Speckstein meißeln und Papier schöpfen. Gabi zeigte uns auch die Münzprägewerkstatt und prägte für jeden eine Münze.

Am Abend marschierten wir 351 Stufen hinauf zur Petersburg. Zuerst erhielten wir Unterricht im Bogenschießen und dann servierte man uns das Rittermahl. Das war ein tolles Theater mit uns als Untertanen. Unsere Lehrerinnen waren die Hoheiten. Beim Essen durften wir rülpsen, schlürfen, schmatzen, pupsen, kreischen, aber nicht die Ellebogen am Tisch abstützen. Zum Abschluss wurden wir zum Ritter oder Burgfräulein geschlagen.

Am letzten Tag besichtigten wir das Stadtmuseum im Bergfried am Petersberg. Lustig war auch das Tanzen und Singen mit Heimo.

 Mit einem Abschiedslied verabschiedeten wir uns von Friesach.

Diese drei Tage waren ein tolles Erlebnis.

Jona Rutter, Leah Petutschnig, 3a